8. 12. 1987: Vereinsgründung
Zweck: Erhaltung von kulturhistorisch bedeutenden Baudenkmälern und Belebung des kulturellen Angebotes in der Gemeinde.
Erster Obmann: Kurt Beran
Nach 2 Jahren folgt Walter Luckeneder als KHV Obmann.
Ab dem Jahre 1990 befasst sich der Kultur- und Heimatverein intensiv mit der Errichtung des Sensenmuseums im Geyerhammer und mit der Sanierung der Burgruine Scharnstein.
Im Jahre 2009 übernimmt Frau Mag. Ilse Schachinger den KHV als Obfrau.
Juni 1987: Einstellung der Sensenproduktion in der Fa. Redtenbacher.
Herbst 1988: Die Gemeinde Scharnstein erwirbt von der Fa. Redtenbacher 3 Wohnhäuser und das Werksgebäude Geyerhammer.
Vizebürgermeister und Kulturreferent S. Pesendorfer schlägt vor, im Geyerhammer ein Sensenmuseum zu errichten. Der Gemeinderat stimmt dafür.
Im Jahre 1989 beschäftigt die Gemeinde den Historiker Mag. Andreas Resch, der die Errichtung des Museums vorbereitet.
1991/92 Auf Initiative des örtlichen Kulturvereines erfolgen im Geyerhammer erste Bau- und Adaptierungsmaßnahmen und eine provisorische Dokumentation der Scharnsteiner Sensenerzeugung wird aufgestellt.
1991 wird der angeschlossene Vielhaberhammer zu einem Veranstaltungsraum ausgebaut. Seither werden dort jedes Jahr bedeutende kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte, Vorträge usw. geboten
Am 19.9. 1992 erfolgt die feierliche Eröffnung des Museums durch Kulturlandesrat Josef Pühringer.
Im Jahr 1993 verpachtet die Gemeinde den Geyerhammer an den örtlichen KHV, der sich nun so wie bisher schon ehrenamtlich um die Führung des Museums kümmert.
In den folgenden Jahren wird der Ausstellungsbereich völlig neu gestaltet. Die Planung und die Durchführung haben Architekt DI Bernhard Denkinger und Historikerin Ulrike Felber übernommen.
Am 8. Mai 1997 wird das neugestaltete Museum feierlich eröffnet
Im Jahr 1998 nimmt das Museum Geyerhammer an der überregionalen Landesausstellung „Land der Hämmer“ teil und verzeichnet über 9000 Besucher.
In den Jahren 2009/2010 wird das Museum neuerlich umgestaltet.
Der gesamte Ausstellungsbereich wird besucherfreundlicher gestaltet, ein alter Breithammer wird durch einen neuen ersetzt und der Eingangsbereich wird umgebaut und erhält eine automatische Glastür.